Landschaftsprogramm Bremen

Herzlich willkommen!

Die Freie Hansestadt Bremen hat das Landschaftsprogramm für das Land Bremen neu aufgestellt. Der Teil „Stadtgemeinde Bremen“ wurde am 22. April 2015 von der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) beschlossen. Dem waren ein mehrjähriges öffentliches Beteiligungsverfahren und eine enge Abstimmung mit der Neuaufstellung des am 17. Februar 2015 verabschiedeten Flächennutzungsplans der Stadtgemeinde Bremen vorausgegangen.

Derzeit laufen die fachlichen Vorbereitungen für die Neuaufstellung des Landschaftsprogramms, Teil Bremerhaven.

Die hier vorliegende Webseite bietet Ihnen zwei Wege an, das Landschaftsprogramm für Sie zu entdecken.

1. Die interaktive Webseite

Die im Hintergrund bereits sichtbare Kartenanwendung ermöglicht es Ihnen, mit Hilfe interaktiver Kartenelemente die wichtigsten Aussagen des Landschaftsprogramms dynamisch abzurufen. Nach dem Schließen dieses Feldes (X) können Sie sofort loslegen. Wählen Sie rechts die Hintergrund- und Fachkarten aus. Die Legende zu den Plänen findet sich ebenfalls rechts. Mit dem Mauszeiger erkennen Sie beim Bewegen in der Karte die aktiven Elemente, deren Erläuterungen mit einem Klick auf der linken Seite eingeblendet werden. Hier erhalten Sie zu jeder Maßnahme auf Wunsch auch eine PDF-Datei zum Download oder zur Ansicht.
Sie können grundsätzlich alle Kartenelemente (Haken in den Kästchen) einander überlagern. Aber in den meisten Fällen empfiehlt es sich, die Überschrift der Themenblöcke anzuklicken, um nur die jeweiligen Kartenelemente anzuzeigen (aktive und nicht aktive).
Selbstverständlich steht Ihnen auch ganz einfach mit der Lupe eine Suchfunktion zur Verfügung.

2. Der Download-Bereich

Im Reiter Dokumente finden Sie alle Texte und Karten des Landschaftsprogramms auf dem Stand der Druckfassung von April 2016 zum Download als PDF-Datei. Dies ist insbesondere für das Fachpublikum von besonderem Interesse.

Das Landschaftsprogramm für Bremen

Das Landschaftsprogramm bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der Natur im Land Bremen und verfolgt das Ziel, das Miteinander der verschiedenen Nutzungen des Stadt- und Landschaftsraums zu verbessern. Darauf aufbauend werden für die nächsten 15 – 20 Jahre Ziele formuliert und Maßnahmen beschrieben, wie die Natur geschützt, Freiräume für Menschen in der Stadt eröffnet und für die Erholung besser nutzbar gemacht werden sollen.

Das bislang geltende Landschaftsprogramm von 1991 basierte auf Daten der 1980er Jahre. Seither haben sich die Rahmenbedingungen und Aufgaben geändert, auch aufgrund des europäischen Naturschutzes. Wesentliche Aspekte, wie beispielsweise Biotope miteinander zu vernetzen oder vorausschauende Anpassungen an den Klimawandel zu berücksichtigen, haben heute mehr Gewicht als vor zwei Jahrzehnten. Eine grundlegende Aktualisierung der Ziele und Darstellungen des Landschaftsprogramms war daher notwendig. Die Ziele der Neuaufstellung für die Stadtgemeinde Bremen, insbesondere die Sicherung des Feuchtgrünlandrings und der Freiraumqualitäten in der Stadt bei vorrangiger Innenentwicklung, leiten sich ab vom Leitbild „Bremen! Lebenswert – urban – vernetzt“, das 2010 mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen wurde. Für die Neuaufstellung in Bremerhaven werden die Ziele des Magistrats für eine nachhaltige Stadtentwicklung ebenfalls eine herausragende Rolle spielen.

Den beschlossenen und am 29. April 2015 im Amtsblatt verkündeten Planungsstand für die Stadtgemeinde Bremen finden Sie im Bereich „Dokumente“ zur Einsichtnahme.

In Bremerhaven gilt bis auf Weiteres das Landschaftsprogramm von 1991. Es ist auf der Seite www.umwelt.bremen.de einsehbar. Gedruckte Exemplare können bei den dort angegebenen Ansprechpersonen bestellt werden.

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Legende: Plan 1

Ziel- und Maßnahmenkonzept

Bereiche besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft
Zielkategorien
Beschreibung Vorrangige Sicherung von Bereichen mit überwiegend sehr hoher Bedeutung für Natur und Landschaft und geringem Verbesserungsbedarf
Beschreibung Teilbereiche von S mit hohem Verbesserungsbedarf (s. Textkarte 4.5-1)
Beschreibung Sicherung und Entwicklung von Bereichen mit überwiegend hoher Bedeutung für Natur und Landschaft, Teilaspekte mit Verbesserungsbedarf
Beschreibung Vorrangige Entwicklung von Bereichen mit überwiegend allgemeiner Bedeutung für Natur und Landschaft und dem vorrangigen Ziel einer Verbesserung oder Wiederherstellung
Beschreibung Wichtige Biotopvernetzung zum Umland
Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung von Zielbiotopkomplexen
Im Plan dargestellt ist der jeweils vorherrschende Maßnahmentyp. Die Kürzel (z.B. 6.1-01) verweisen auf die Beschreibung der Zielbiotopkomplexe und Maßnahmen im Anhang B, Tabelle 5.
Landwirtschaftliche Nutzflächen
Beschreibung Offene Grünland-Graben-Komplexe, Mosaik verschiedener Nutzungsintensitäten, -typen und -zeitpunkte
Beschreibung Gründeiche mit extensiv gepflegten Abschnitten
Beschreibung Extensive Grünlandnutzung
Beschreibung Strukturreiche Grünlandgebiete(Randstreifen, Hecken, Gehölze, auf nicht überflutungsgefährdeten Mineralstandorten auch Äcker)
Beschreibung Obstwiesen
Beschreibung Strukturreiche Acker-Grünlandgebiete (Randstreifen, Hecken, Feldgehölze)
Beschreibung Geregelte Überstauung in Poldern
Gewässer
Beschreibung Naturnahe Stillgewässer
Beschreibung Kleingewässer
Beschreibung Naturnahe Fließgewässer / -habitate einschließlich verbundener Nebengewässer und Uferzonen
Beschreibung  
Nährstoffarme Lebensräume
Beschreibung Hochmoore
Beschreibung Heiden und Magerrasen
Beschreibung Nährstoffarme Kleingewässer, "Heideweiher"
Beschreibung  
Röhrichte, Sukzessionsflächen
Beschreibung Röhrichte, Sümpfe, feuchte Hochstaudenfluren
Beschreibung Röhrichte, Sümpfe, feuchte Hochstaudenfluren
Wälder und Gehölzbestände
Beschreibung Naturnahe Wälder und/oder Gehölzbestände
Beschreibung Natürliche, eigendynamische Waldentwicklung
Beschreibung Alte Alleen, Altbaumreihen
Beschreibung Böschungen mit Gehölzstrukturen oder ruderalen Säumen
Grünflächen
Beschreibung Erholungsflächen mit vielfältiger, gärtnerischer Nutzung und vielfältigen Biotopstrukturen
Beschreibung Grünflächen für die Erholung mit vielfältigen Biotopstrukturen
Beschreibung Sonstige lineare Grünstrukturen (Grünverbindungen, Gräben)
Sicherung und Entwicklung von Leistungen des Naturhaushaltes
Beschreibung Überschwemmungsgebiete mit Dauervegetation / Grünflächen
Beschreibung Rückgewinnung von Überschwemmungsgebieten
Beschreibung Grünlandnutzung mit hohen Grundwasserständen auf Moorböden; kleinflächig Niedermoore oder Hochmoorvegetation
Beschreibung Naturnahe Böden (alte Waldstandorte)
Beschreibung  
Beschreibung Geotope
Beschreibung Kulturhistorisch bedeutsame Böden (Eschböden, archäologische Fundstätten)
Beschreibung Wurten
Beschreibung Grün-/Freiflächen mit übergeordneter Funktion als Kaltluftbahn
Vermeidung / Reduzierung von Beeinträchtigungen
Beschreibung Landschaftsplanerischer Vorbehalt gegen ein Repowering der Windenergieanlagen an diesem Standort
Beschreibung Vorrangige Erdverkabelung / Neutrassierung von Freileitungen
Beschreibung Besucherlenkung
Beschreibung Renaturierung vorhandener / geplanter Bodenabbauflächen
Bereiche allgemeiner Bedeutung
Dargestellt sind die geplanten Nutzungen gem. Flächennutzungsplan 2015. Es gelten die Ziele für den Siedlungsraum bzw. die Landschaftsräume gemäß Kapitel 4.4.
Beschreibung Zentrumsbebauung, Gemeinbedarf, Sonderbaufläche mit gewerblichem Schwerpunkt
Beschreibung Block- u. Blockrandbebauung (Wohn- und Mischgebiete)
Beschreibung Zeilen- u. Hochhausbebauung (Wohn- und Mischgebiete)
Beschreibung Einzel- und Reihenhausbebauung (Wohn- und Mischgebiete)
Beschreibung Industrie-, Gewerbe-, Hafen- und Verkehrsfläche
Beschreibung Freifläche
Beschreibung Gewässer
Siedlungsbereiche mit besonderen Freiraumfunktionen
Beschreibung Kulturhistorisch wertvolle Siedlungsgebiete (Grün-/Freiraumstrukturen alter Siedlungskerne und Hofstellen)
Beschreibung Besondere Freiraumfunktionen im Siedlungsbereich (Ortsbild, Biotopvernetzung, Stadtklima im inneren Grünring/Alleenring) mit Nummer (gem. Anhang B, Tabelle 4)
Beschreibung Wertvolle Altbaumbestände
Beschreibung Erhalt / Ausgleich besonderer Freiraumfunktionen (s. Karten A bis F) bei der Entwicklung neuer Wohn-, Misch- und Sondergebiete
Beschreibung Erhalt / Ausgleich besonderer Freiraumfunktionen (s. Karten A bis F) bei der Entwicklung von Gewerbe-, Industrie-, Hafen- und Versorgungsgebieten
Sicherung und Entwicklung von Leistungen des Naturhaushaltes
Beschreibung Grundwasserschonende Landnutzungen in Gebieten zur Trinkwassergewinnung
Beschreibung Bebaute Gebiete mit sehr hohem Kaltluftvolumenstrom, die Freiflächen mit ungünstigen Siedlungsräumen verbinden
Sonstige Darstellungen
Beschreibung Grenze

Legende: Plan 2

Maßnahmen Erholung und Landschaftserleben

Erholungsflächen
Beschreibung Öffentliche Grünflächen
uneingeschränkt zugänglich
Beschreibung Kleinflächige Grünanlagen, Stadt- und Kinderspielplätze
Beschreibung Sonstige Erholungsflächen
Erlebbare, überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder und naturnahe Flächen sowie eingeschränkt öffentlich nutzbare Grünflächen (z. B. Sportanlagen, Kleingärten)
Beschreibung mit hoher und sehr hoher Bedeutung für das Landschaftserleben
Beschreibung mit allgemeiner Bedeutung für das Landschaftserleben
Beschreibung Landschaftsteile / Wege in der freien Landschaft mit starker Inanspruchnahme für Erholungszwecke
Beschreibung Gedenklandschaft Bunker Valentin (im Aufbau)
Beschreibung Gestaltungsraum Kleingärten, Freizeit und Natur
Beschreibung Grünflächen und Siedlungsbereiche mit prägenden Altbaumbeständen
Beschreibung Grünstrukturen der Gemeinbedarfsflächen mit hoher Bedeutung für das Freiraumerleben
Beschreibung Private, aber öffentlich erlebniswirksame Grünstrukturen besonderer Bedeutung
Beschreibung Pflege- und Gestaltungskonzept für Freiflächen im Geschosswohnungsbau empfohlen
Landschaftselemente
Beschreibung Einzelelement mit besonderem Identifikationswert
Beschreibung Alte Allee, Altbaumreihe
Beschreibung Landschaftsgerechter Siedlungsrand bzw. attraktiver Eingangsbereich in die Stadt
Beschreibung Landschaftsplanerischer Vorbehalt gegen ein Repowering der Windenergieanlagen an diesem Standort
Beschreibung Visuelle Störwirkung von Bauwerken reduzieren
Beschreibung Vorrangiger Rückbau der Freileitung
Zugänglichkeit geeigneter Erholungsflächen
Beschreibung Ortsteilübergreifende Grünverbindungen und Erholungswege (generalisierte Darstellung)
Beschreibung Fortführung von Erholungswegen zum niedersächsischen Umland
Beschreibung Aussichtspunkt 
Beschreibung Ausblick, zum Teil stellvertretend für einen Wegeabschnitt
Beschreibung Wichtige Blickbeziehung
Beschreibung Anlegemöglichkeiten für Fährlinien
Beschreibung Wasserbezogene Erholung wie z. B. Bademöglichkeiten
Beschreibung Besucherlenkung
Beschreibung Gestaltungs- oder Erschließungsmaßnahme örtlicher Bedeutung, Kürzel (z. B. BT1) verweisen auf Tabelle 6 im Anhang B (interaktives Infoangebot in der Karte.)
Sonstige Darstellungen
Beschreibung Denkmalgeschützte Parks / Grünanlagen
Beschreibung Umweltlernort
Beschreibung Bahnlinie / Bahnhof
Beschreibung Gewässer
Beschreibung Grenze